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Situatuationsbericht zur Gesundheit und Robustheit der Kühe im LKV M-V
für Mai 2016
14.06.2016
Mlp Ergebnisse
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Umfrage zum Thema "Alternative Behandlungsmethoden beim Milchvieh"
14.06.2016
Annika Schmitz, Studentin an der Universität Bonn im Bereich Agrarwissenschaften, schreibt ihre Bachelorarbeit, die sich an Betriebsleiter und Betriebsangehörige mit Milchviehhaltung, die auf ihrem Betrieb zurzeit homöopathische Mittel einsetzen oder gerade nicht einsetzen.
Die Beantwortung ist anonym und Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Die Umfrage nimmt ca. 10-15 Minuten in Anspruch.
Frau Schmitz freut sich, wenn Sie sich Zeit für die Beantwortung der Fragen unter diesem Link nehmen.
Vielen Dank.
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neuer Preis für Trächtigkeitsuntersuchungen
23.05.2016
Die Preise für die Trächtigkeitsuntersuchungen über die Milch - und neu auch über Blut - wurden gesenkt.
Zukünftig kosten die Untersuchungen aus Sonderproben (Milch/Blut) 3,90 € je Probe
und aus MLP-Proben 5,00 €.
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Hygienetagung
23.05.2016
Am 8. Juni 2016 findet beim LKV M-V / MQD eine Hygienetagung statt.
Das Programm finden Sie hier.
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LKV- und MQD-Jahresbericht 2015
18.05.2016
Der LKV- und MQD-Jahresbericht 2015 ist fertiggestellt.
Lesen Sie hier weiter.
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LKV-Gesamtvorstandssitzung vom 21. April 2016
13.05.2016
Der LKV-Gesamtvorstand tagte am 21. April 2016 umfangreich zur aktuellen Milchmarktsituation und Mitgliederentwicklung des Verbandes.
Es wurden insbesondere für LKV-Mitglieder wichtige Beschlüsse zur Unterstützung getroffen, die Sie
in diesem Anschreiben einsehen können.
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34. Bundesmelkwettbewerb im Melken 24.-28.04. 2016
02.05.2016
Nach 4 erlebnisreichen Tagen kehrten unsere Teilnehmer Franziska Baranowski, Hauke Timm und Jeannette Agarius aus dem Lehr-, Versuchs-und Fachzentrum Achselschwang (Bayern) zurück.
Mit einem 9. Platz in der Länderwertung wurden die eigenen Erwartungen zwar nicht erfüllt, aber die gesammelten Erfahrungen aus diesem Wettbewerb stellen eine wichtige Bereicherung ihres Berufslebens dar. Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe RIND und WIR.

Bundesmelkwettbewerb
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LKV MV erhält ICAR-Zertifikat
02.05.2016
Der LKV MV hat erfolgreich das umfangreiche ICAR-Audit in den Geltungsbereichen Identifikation Milchrinder, Leistungsprüfung Milchrinder, Labor und Datenverarbeitung bestanden und hat ein bis April 2018 gültiges Qualitätszertifikat erhalten.
Dieses dokumentiert und bestätigt die hervorragende Arbeit und Qualität des LKV`s in Sachen Milchkontrolle.

ICAR Zertifikat
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Neues Harnstoffbewertungsschema im Test
08.04.2016
Im Rahmen des 25. Milchrindtages am 08./09. März 2016 zeigte Dr. Bernd Losand (LFA MV, Institut für Tierproduktion) nach umfangreichen MLP-Datenauswertungen des LKV MV eine mögliche Alternative zum derzeitig genutzten 9-Felder-Bewertungsschema zur Beurteilung der Energie- und Eiweißversorgung von Milchkühen anhand der Milchinhaltsstoffe.
Die Darstellung der Ergebnisse ist der bewährten Optik angepasst worden und stellt sich wie folgt dar.
Die seit der Entwicklung der 9-Feldertafel gestiegene Milchleistung bei gleichzeitig gesunkenem Fettgehalt wurde in dem neuen Bewertungsschema berücksichtigt. Auf der Grundlage von über 132.800 MLP-Daten integrierte
Dr. Losand den Fett-Eiweiß-Quotienten statt des Eiweißgehaltes und klassifiziert die Milchkühe in 6-Felder je nach deren Versorgungszustand mit Futterenergie und -protein. Dabei fallen die ketoseverdächtigen Kühe und die Kühe mit Verfettungsgefahr stärker als im 9-Felder-Schema auf. Die einbezogenen Werte Emin und Emax sind die Unter- bzw. Obergrenze des Normalbereichs für das Milcheiweiß, der von der jeweiligen Milchleistung abhängt.
Die Darstellung der Versorgungssituation mit Futterprotein anhand des Milchharnstoffgehaltes wird mit dem neuen Schema im Hinblick auf eine Überversorgung verschärft. Dabei ist ein Milchharnstoffgehalt > 250 mg/Liter bereits bedarfsüberschreitend.
Nutzen Sie und ihre Berater die neue Testmöglichkeit unter lkvQ, um ihre Milchkühe hinsichtlich deren Energie- und Eiweißversorgung zu beurteilen und zu bewerten.
Wir sind gespannt auf ihre Meinungen und freuen uns auf ihr Feedback.
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Geschäftsführender LKV-Vorstand tagte am 22. März 2016
24.03.2016
Im Rahmen der Geschäftsführenden LKV-Vorstandssitzung am 22. März 2016 wurden folgende Beschlüsse
aufgrund der aktuellen Milchpreissituation geschlossen:
1. Die MQD gewährt weiterhin auf MQD-Handelsware sowie auf Original-Ohrmarken einen Preisnachlass von 15 % bis zum 30. Juni 2016.
2. Die gesamten lkvQ-Managementauswertungen erhalten unsere LKV-Mitglieder rückwirkend zum 1. Januar 2016 kostenlos zur Nutzung.
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12. Landesmeisterschaft im Melken
22.03.2016
Vom 17.03. bis 18.03.2016 fand die 12. Landesmeisterschaft im Melken in der Disziplin - Melkstand / Side-by-Side- in der PG "Am Schmooksberg" e.G. Diekhof im Landkreis Rostock statt.
Bei strahlendem Sonnenschein und top Wettkampfbedingungen verfolgten insgesamt 19 qualifizierte Melker unseres Landes das Ziel, Landesmeister/-in im Melken zu werden.
In der Altersgruppe bis 25 Jahre siegte Franziska Baranowski (GGAB Groß Grenz GmbH), gefolgt von Sandra Held (Aalberts-Krap GmbH) und Tommy Scheel (GbR Edlefsen, Alt Lanschvitz).
Franziska Baranowski, Tommy Scheel und Hauke Timm (AG Köchelstorf e.G., 4. Platz) werden MV beim
34. DLG-Bundesmelkwettbewerb vom 24. bis 28. April 2016 im Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum Achselschwang
in Bayern vertreten.
In der Altersgruppe über 25 Jahre holte sich Stefanie Mantey (Dr. K.-H. Niehoff & Tochter, Biomilch GmbH) den Sieg. Der 2. Platz ging an Swantje Ewert von der APV Samtens/Rügen e.G. und der 3. Platz an Heike Perlbach (Anklamer Agrar AG).
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Umfrage zum Thema "Alternative Behandlungsmethoden beim Milchvieh"
14.03.2016
Martina Hartmann, Studentin an der Universität Göttingen im Bereich Agrarwissenschaften, schreibt ihre Masterarbeit zum Thema "Alternative Behandlungsmethoden beim Milchvieh". Ihr Fragebogen richtet sich an Personen, die in einem Milchviehbetrieb arbeiten. Von besonderem Interesse ist hier die Einstellung zu Alternativen Behandlungsmethoden für Milchvieh.
Ziel der Studie ist es, herauszufinden was die treibenden bzw. hemmenden Faktoren sind, die den Einsatz von Alternativen Behandlungsmethoden begünstigen oder beschränken.
Frau Hartmann freut sich, wenn Sie sich Zeit für die Beantwortung der Fragen unter diesem Link nehmen.
Vielen Dank.
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Strengere Cross-Compliance-Regeln bei EU-Agrarförderung - Information vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
18.02.2016
Landwirte müssen ab 2016 bei wiederholten, geringfügigen Cross-Compliance-Verstößen mit schärferen Sanktionen rechnen.
Im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hat der europäische Gesetzgeber im Bereich der Cross Compliance ab dem Jahr 2015 das sogenannte "Frühwarnsystem" eingeführt.
Dieses System ersetzt die bis Ende 2014 angewandte Bagatellregelung.
Die Europäische Kommission hat nun mitgeteilt, dass wiederholte geringfügige Verstöße gegen dieselbe Verpflichtung im Frühwarnsystem deutlich stärker sanktioniert werden als bei der alten Bagatellregelung. Der Verzicht auf Sanktionen im Frühwarnsystem setzt voraus, dass der festgestellte Verstoß abgestellt wird. Das bedeutet, dass der Landwirt nicht nur den konkreten festgestellten Verstoß beheben muss, sondern dass der Landwirt auch in den folgenden drei Jahren nicht erneut gegen die gleiche Cross-Compliance-Vorschrift verstoßen darf. Bei einem erneuten geringfügigen Verstoß wird rückwirkend eine einprozentige Sanktion verhängt und zusätzlich im Jahr der erneuten Feststellung eines Verstoßes eine dreiprozentige Sanktion. Noch gravierender sind die Folgen, wenn in den folgenden Jahren noch einmal ein geringfügiger Verstoß gegen die gleiche Vorschrift festgestellt wird, weil dann der erneute Wiederholungsverstoß eine Sanktion von neun Prozent zur Folge hat.

Nachfolgendes Beispiel aus dem Bereich der Rinderkennzeichnung, wo geringfügige Verstöße in der Vergangenheit häufig auftraten, soll die Auswirkungen verdeutlichen.

Beispiel:
Ein Landwirt hat einen Milchviehbetrieb mit 60 ha Grünland und 100 Stück Rindvieh.
Er erhält 25.000 € pro Jahr für Direktzahlungen, Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete und Agrarumweltmaßnahmen.

CCR

Weitere Bereiche, in denen häufiger geringfügige Verstöße festgestellt werden, sind neben den verspäteten Meldungen an die HIT-Datenbank zur Registrierung von Rindern und Schafen/Ziegen zum Beispiel auch
  • Mängel in der Führung der Bestandsregister im tierischen Bereich und
  • Mängel in anderen vorgeschriebenen Dokumentationen (z.B. Arzneimittelbuch, Düngebilanz).

Es wird dringend angeraten, mit besonderer Sorgfalt auf die Einhaltung der Cross-Compliance-Verpflichtungen zu achten. Dies gilt nicht nur für die Meldungen an die HIT-Datenbank, sondern auch für die Führung der Bestandsregister und anderer Aufzeichnungen sowie alle anderen Cross-Compliance-Verpflichtungen. Nähere Informationen hierzu wird die Informationsbroschüre zur Cross-Compliance für das Jahr 2016 enthalten.

Stand: 10.12.15
Quelle: http://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Foerderung-Agrarsozialpolitik/_Texte/Fruehwarnsystem.html
 
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Tierwohltagung MV stieß auf große Resonanz
16.02.2016
Tierwohl in der Milchviehhaltung realistisch darstellen, darüber sprechen und diskutieren - das waren die Ziele der Tierwohltagung am 12. Februar 2016 in Güstrow.
Für diesen Austausch luden die LFA M-V / Institut für Tierproduktion, der LKV M-V und die RinderAllianz GmbH Landwirte, Politiker, Presse und Interessierte ein. Etwa 350 Teilnehmer folgten der Einladung.
Herr Christian Behn, LKV-Vorsitzender, eröffnete die Tierwohltagung mit einem beeindruckenden Rückblick auf die Entwicklung seines Milchviehbetriebes und stellte dar, was in den letzten Jahren alles in Sachen Tierwohl für seine Milchkühe investiert wurde und beklagt, dass die Landwirte zu Unrecht im Schatten der Öffentlichkeit stehen. Herr Dr. Till Backhaus zeigte, welche positiven Entwicklungen im Bereich Tierhaltung und Tierwohl in den letzten 25 Jahren in MV erreicht wurden.

So zählt die heimische Tierproduktion seiner Meinung nach zu jener, die deutschland- und EU-weit mit am modernsten, am tierartgerechtesten und am nachhaltigsten ist. Weiterhin verweist er auf das Tierschutzkonzept von 2015, denn Tierschutz gilt als eine Daueraufgabe für jeden Einzelnen. Daher fordert er auch bundeseinheitliche Tierschutzkriterien. Gleichzeitig betonte er, dass sich die Verbraucher 365 Tage im Jahr auf die Landwirte verlassen können, die ein hohes, qualifiziertes Fachwissen besitzen und sich regelmäßig zertifizieren lassen - was jedoch oft verkannt wird. Insgesamt muss die Landwirtschaft transparenter und nachvollziehbarer werden. Zudem ist der Dialog mit den Verbrauchern stärker zu suchen, um ein realistisches Bild der Tierhaltung und Tierwohl in der Gesellschaft abzubilden.
Anschließend verdeutlichte Herr Prof. Dr. Matthias Gauly (Universität Bozen), dass eine tiergerechte Haltung eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine wirtschaftliche Milchproduktion ist. Er zeigte interessante Studienergebnisse, in denen kein Zusammenhang zwischen Tierwohl und Bestandsgröße nachgewiesen werden konnte. Im Gegenteil: tendenziell kann das Tierwohl mit der Bestandsgröße zunehmen. Daher sollte seiner Meinung nach politisch nicht über Bestandsobergrenzen entschieden werden. Ebenso verdeutlicht er, dass es für den etablierten Begriff "Massentierhaltung" keine Definition gibt. Prof. Gauly ist sich sicher, dass die Landwirte am besten wissen, wie es ihren Tieren geht und wie diese zu halten sind. Denn nur gesunde, langlebige Kühen geben nachhaltig viel Milch und erwirtschaften somit das Einkommen der Milcherzeuger.
Nach einer kurzen Pause folgten Kurzbeiträge seitens der Landesforschungsanstalt MV/Institut für Tierproduktion zu wissenschaftlichen Tierwohlthemen wie zur Gesundheit von Milchkühen in MV, Kalbehäufigkeit versus Kuhwohl und zu Tierwohlindikatoren für die Fütterung.
Der LKV MV zeigte in seinem Beitrag, welche Daten die Milcherzeuger im Rahmen der monatlichen Milchkontrolle erheben, um Rückschlüsse auf Tierwohl und Tiergesundheit zu ziehen und damit der Forderung einer betrieblichen Eigenkontrolle bereits nachgehen.
Die RinderAllianz GmbH veranschaulichte zunächst das Zuchtziel der Milchviehrasse Deutsche Holstein und betonte, dass die Zuchtziele in den letzten Jahren in den Bereichen Gesundheit, Fundament, Langlebigkeit und Nutzungsdauer angepasst wurden. Gleichzeitig wurden die Zuchtwerte Mastitisplus und Kalbungenplus vorgestellt, mit denen die Eutergesundheit und der Kalbeverlauf nachhaltig verbessert werden kann. Die Landgesellschaft M-V hob die zukunftsweisende Entwicklung in der Milchviehhaltung in MV hervor und zeigte mögliche Perspektiven wie vollständige Ablösung der Anbindehaltung, Weiterentwicklung von Stallhaltungsparametern (z.B. Liegeboxen) und Stallsystemen (z.B. Kompoststall) auf und verwies auf die technischen Innovationen zur Prozessautomatisierung in den Bereichen Fütterung, Melken und Treiben von Milchkühen.
Komplettiert wurde die Vortragsreihe von zwei Landwirten, die ihren Beruf mit Leib und Seele seit Jahren tagtäglich ausführen. So fordern beide ein realistisches Bild der Landwirtschaft in der Gesellschaft, eine stärkere Akzeptanz ihrer verantwortungsvollen Berufung und tagtäglichen Arbeit und wünschen sich einen offenen Dialog mit Presse und Kritikern.

Tierwohltagung Tierwohltagung
 
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Milchrindtag
10.02.2016
Am 8. März 2016 (Güstrow) und am 9. März 2016 (Woldegk) finden wieder traditionell die Milchrindtage
in MV statt. Wir freuen uns, wenn wir Sie im Rahmen der Veranstaltung begrüßen können.
Die Einladung finden Sie hier.
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Verbessertes Modul Wirtschaftlichkeit
02.02.2016
Von vielen Landwirten wurde gewünscht, dass der Milchpreis zur Berechnung des Produktionsausfalls frei wählbar gestaltet wird. Ab sofort ist dies nun möglich, so dass die fehlenden Erlöse aus der Milchproduktion durch erhöhte Zellgehalte realistischer angezeigt werden können.